Oktober 1

Licht am Ende des Tunnels…

…oder wie die Zeit alle Wunden heilt. Nach gefühlt 100 Monden schreibe ich mal wieder über mich. Schließlich war die Grundidee den handelsüblichen Internetteilhaber mit diesem Blog mit Geschichten aus meinen Alltag, meine Erlebnisse und meine Gedanken auf den Sack zu gehen. Und ich muss sagen, dass es wirklich Neuigkeiten gibt. Und ich meinte jetzt nicht die Nachricht, dass die geistigen Limbotänzer der AFD, die mal wieder mit unsinnigen Anträgen die sinnvolle Demokratie belästigen. Die Intelligenzbremsen fordern doch echt die Abschaffung der „Ehe für Alle“. Ich glaube wenn die Grünen oder die Linke irgendwann mal die „Intelligenz für Alle“ fordern, werden die braunen Wattebäuschchenschubser auch noch für „Nein“ stimmen. Nun gut, Niveau kann man halt nicht lernen.

So, jetzt aber mal zu mir. Es geht mir wirklich wieder gut. Ja, gut. Die blöde Depression hat sich seit November nicht mehr blicken lassen. Jeden Tag geht es bergauf und ich freue mich endlich wieder auf die Zukunft. Musik und das Airbrushen geben mir die Ruhe und die Kraft für neue und fast vergessene Wege, die ich mit meinem geliebten Engel Sabine gehen werde. Das große Ziel heißt „Das Leben wieder genießen und zusammen erleben zu dürfen.“.

Und ich werde wieder öfter meinen Blog mit geistigen Ergüssen zu den Themen der Welt füllen. Also schaut einfach wieder vorbei, wenn ihr mal wieder im Netz unterwegs seid…

Alles liebe, Pam

Katgeorie:Allgemein, Gedanken, Politik und co | Kommentare deaktiviert für Licht am Ende des Tunnels…
März 31

Wenn die Seele schwingen lernt…

…und den Ängsten und der Depression den Atem nimmt. Ja, ich schreibe heute über das Schwingen. Das Schwingen, die Frequenzen und der Schalldruck. Oder einfach gesagt Musik. Ich habe mich in den letzten Monaten viel mit Musik beschäftigt.

Das Schwingen einer Gitarrensaite, der Dreiklang eines Akkordes und die Harmonie einer Komposition. Musik schmeichelt der Seele und lässt den Gedanken Raum zum Träumen. Und für mich ist die Musik die beste Therapie.

Wenn du zum Beispiel ein Instrument spielst, dann kann kannst du für dich selbst spielen. Du kannst der Regel, also der Melodie eines bestimmten Liedes folgen. Aber du kannst auch deine eigene Melodie oder Tonfolge improvisieren. Und natürlich kannst du auch mit anderen zusammen musizieren.

Mit Musik lassen sich auch genauso gut wie mit Worten Gefühle ausdrücken und spüren. Nachdenklich beschwingt mit dem Feather Theme, Komponiert von Alan Silvestri oder traurig getragen wie Nothing Compares to you von Sinéad O’Connor. Musik hat so viele Gesichter wie sie auch unsere Seele hat. Und daher fühlen wir auch mit Musik und können uns manchmal auch in ihr verlieren. Wer kennt es nicht? Ein gutes Lied erklingt und du beginnst zu träumen, dein Herz lacht oder die Augen beginnen zu tränen.

Musik oder eine Folge von Tönen rettet zum Beispiel jeden Tag unzählige Leben. Die Kammertöne „a“ und „d“ bilden das Martinhorn (Oft falsch als Martinshorn ausgesprochen)und  bringen Fachpersonal zu Menschen in Not. Und vor der Digitalisierung wurden Einsatzkräfte mittels einer 5-Tonfolge über die Meldeempfänger alarmiert.

Die Kammertöne dienen uns allen aber nicht nur als Alarmsignal. Nein, sie unterscheiden auch nicht in alt oder jung, reich oder arm, gesund oder krank. Und genauso ist es auch wenn du selbst musizieren möchtest. Es gibt neben unserer Stimme, die sich natürlich auch aus Tönen bildet, Instrumente für jeden Menschen. Ob es eine Gitarre für 30€ vom Diskounter oder die Fender für 3000€. Ob es die Blockflöte oder das Klavier ist, ist eigentlich egal. Hauptsache es passt zu dir.

Musik zu machen ist kein Privileg von Mozart, Ozzy Osbourne oder Slash. Nein, musizieren kann jeder. Und natürlich muss es auch keinem anderen gefallen außer dir. Wenn du dich mit deiner Musik wohl fühlst, dann ist das wichtigste Ziel erreicht. Und wenn es anderen gefällt wie du musizierst, dann kann es natürlich auch nicht schaden.

So, ich glaube ich habe genug mit Worten jongliert. Ich wechsel die Tastatur gegen die Klaviatur und versuche schöne Melodien zwischen den schwarzen und weißen Tasten zu finden.

Alles liebe, Pam

Februar 6

Maximalpigmentierter Humor…

… wird in den nächsten Tagen, hoffentlich in gewohnter bissiger Weise, der Gesellschaft und der Politik den Spiegel vorhalten. Helau und Alaaf…

Diesen hat jetzt offensichtlich auch der kommunale Ausländerbeirat der Stadt Frankfurt bewiesen. So soll der Begriff „Mohr“ aus den Namen zweier Apotheken der Stadt verschwinden. In einem Antrag an den Stadtrat wurden die Namen „Mohren Apotheke“ und „Zeil-Apotheke zum Mohren“ als rassistisch bezeichnet. Die Stadt solle sich für die Umbenennung der Apotheken einzusetzen.

Mal ehrlich, das kann doch wohl nur ein Scherz sein. Schießen wir mit der „Political Correctness“  nicht langsam über das Ziel hinaus? Darf sich jetzt das bekannte Kartenspiel „Schwarzer Peter“ auch über einen neuen maximalpigmentierten Namen freuen? Die Schokoschaumküsse haben es ja schon, ebenso wie das „Zigeunerschnitzel“ (also das „Paprikaschnitzel),  hinter sich.

Wenn wir uns nur genug anstrengen, dann werden wir überall in unserem Alltag Ecken des Anstoßes finden. Hauptstädtler die nicht mehr mit einem in Fett gebackenen Hefegebäck verglichen werden wollen oder die geschlechtlich uneinigen, denen der Begriff des „Trans“porters einfach zu weit geht.

Diese Hysterie gibt es aber zum Glück nicht nur bei uns. So soll, wie jetzt aus gut informierten Kreisen bekannt wurde, Donald Trump das FBI beauftragt haben die Herkunft des missverständlichen Wikipediaeintrages „Ein Amerikaner ist eine feine Backware aus Mehl, Zucker, Ei, Fett, Milch oder Wasser.“ zu klären. Desweiter bereiten die „Indianer“ eine Klage vor, weil 1492 ein spanischer Karussellbremser  dachte er hätte Indien entdeckt.

Also lieber kommunaler Ausländerbeirat der Stadt Frankfurt, lasst die Kirche im Dorf.

Alles liebe, eure Pam

November 9

Die kollektive Rache der US-Wähler…

Was ist bloß mit den Amerikaner los? Hatten alle Nicht-Protestwähler schlimme Diarrhö und konnten somit den Gang zur Urne nicht schaffen? Wo sind all die Collageabsolventen, die eigentlich genug in der Rübe haben sollten, um einen heißluft-blasenden Demagogen zu erkennen und nicht zu wählen?

Aber nun ist es geschehen. Die haben ein neues Mitglied im äußerst elitären Vollpfostenclub. Alte Mitglieder wie Marine Le Pen, Vladimir Putin, Geert Wilders, Victor 15039553_636381279874608_8070504975135340093_oOrban und Recep Erdogan unter der Führung von Kim Jong-un hießen ihr neues vollwertiges Mitglied Donald Trump willkommen. Und jetzt die Frage aller Fragen. Was wollen die Amerikaner mit einem solchen offensichtlichen Schaumschläger? Ob die sich das so gut überlegt hatten, wie die Inselaffen beim BREXIT? Haben die überhaupt nachgedacht?

Vielleicht sollten wir aber auch nicht so laut tönen. Schließlich haben wir die obligatorischen Vollpfostenclubanwärter wie z.b. Frauke Petri oder Björn Höcke, die offensichtlich auch wie jetzt Mr. Trump die Unter- und Mittelschicht für sich gewinnen können. Diesen Hieb mit dem überdimensionierte Vierkantholz sollten all unsere Politiker verstanden haben. Lasst die Unter- und Mittelschicht nicht alleine und hört was sie begehren. Sonst könnte die nächste K-Frage in Deutschland echt nach hinten oder besser gesagt weit nach rechts ausgehen.

Echt, ich bin sprachlos. Ich selbst habe ein Jahr in diesem wunderschönen Land der grenzenlosen Freiheit verbracht und es genossen. Das würde ich mir seit heute aber drei mal überlegen ob ich dieses Land nochmals besuchen werde. Wie konnten die Amerikaner so naiv diesem Menschenhasser ihre Stimme geben.

Und nein, auch ein gerade in der Therapie erlernter Perspektivenwechsel kann das Wahlergebnis nicht schön reden. Nun gut, so hat die Bibel jetzt meiner Meinung nach eine Plage dazu bekommen. Die Geschichte sollte also umgeschrieben werden.

Der Papst sagt: „Möge Gott ihn erleuchten!!“…. nein, lieber Papst, ich befürchte das wäre dann Gottes Meisterstück.

Für alle LSBTTI in den Staaten beten. Denn die einzige höhere Macht, die sonst mit Dingen wie über das Wasser laufen und so weiter wirbt, ist halt nicht anders als zu beten zu erreichen. Hoffen wir also auf ein Wunder…

Alles liebe, eure Pam

November 5

Liebes Schicksal…

Liebes Schicksal,

mein täglicher Begleiter, dass was ich liebe und fürchte zugleich. Unsichtbar aber doch so nah.

Liebes Schicksal,

du brachtest mir die Liebe, die Freude und das lachen. Du hast mich zu dem gemacht was und wer ich bin. Du bist ein wahrer Lehrer.

Liebes Schicksal,

dass ich lebe ist keine Kampfansage. Ich muss dich spüren, lieben und auch hassen. Und immer wieder prüfst du mich.

Liebes Schicksal,

du hast mich mit Menschen bekannt gemacht. Menschen von denen ich täglich lernen darf. Lernen zu hassen, zu spüren, zu lachen und auch zu lieben. Lernen zu leben.

Liebes Schicksal,

bitte zeige mir was ich noch lernen kann und darf.

Danke liebes Schicksal