…und den Ängsten und der Depression den Atem nimmt. Ja, ich schreibe heute über das Schwingen. Das Schwingen, die Frequenzen und der Schalldruck. Oder einfach gesagt Musik. Ich habe mich in den letzten Monaten viel mit Musik beschäftigt.

Das Schwingen einer Gitarrensaite, der Dreiklang eines Akkordes und die Harmonie einer Komposition. Musik schmeichelt der Seele und lässt den Gedanken Raum zum Träumen. Und für mich ist die Musik die beste Therapie.

Wenn du zum Beispiel ein Instrument spielst, dann kann kannst du für dich selbst spielen. Du kannst der Regel, also der Melodie eines bestimmten Liedes folgen. Aber du kannst auch deine eigene Melodie oder Tonfolge improvisieren. Und natürlich kannst du auch mit anderen zusammen musizieren.

Mit Musik lassen sich auch genauso gut wie mit Worten Gefühle ausdrücken und spüren. Nachdenklich beschwingt mit dem Feather Theme, Komponiert von Alan Silvestri oder traurig getragen wie Nothing Compares to you von Sinéad O’Connor. Musik hat so viele Gesichter wie sie auch unsere Seele hat. Und daher fühlen wir auch mit Musik und können uns manchmal auch in ihr verlieren. Wer kennt es nicht? Ein gutes Lied erklingt und du beginnst zu träumen, dein Herz lacht oder die Augen beginnen zu tränen.

Musik oder eine Folge von Tönen rettet zum Beispiel jeden Tag unzählige Leben. Die Kammertöne „a“ und „d“ bilden das Martinhorn (Oft falsch als Martinshorn ausgesprochen)und  bringen Fachpersonal zu Menschen in Not. Und vor der Digitalisierung wurden Einsatzkräfte mittels einer 5-Tonfolge über die Meldeempfänger alarmiert.

Die Kammertöne dienen uns allen aber nicht nur als Alarmsignal. Nein, sie unterscheiden auch nicht in alt oder jung, reich oder arm, gesund oder krank. Und genauso ist es auch wenn du selbst musizieren möchtest. Es gibt neben unserer Stimme, die sich natürlich auch aus Tönen bildet, Instrumente für jeden Menschen. Ob es eine Gitarre für 30€ vom Diskounter oder die Fender für 3000€. Ob es die Blockflöte oder das Klavier ist, ist eigentlich egal. Hauptsache es passt zu dir.

Musik zu machen ist kein Privileg von Mozart, Ozzy Osbourne oder Slash. Nein, musizieren kann jeder. Und natürlich muss es auch keinem anderen gefallen außer dir. Wenn du dich mit deiner Musik wohl fühlst, dann ist das wichtigste Ziel erreicht. Und wenn es anderen gefällt wie du musizierst, dann kann es natürlich auch nicht schaden.

So, ich glaube ich habe genug mit Worten jongliert. Ich wechsel die Tastatur gegen die Klaviatur und versuche schöne Melodien zwischen den schwarzen und weißen Tasten zu finden.

Alles liebe, Pam

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