… wird in den nächsten Tagen, hoffentlich in gewohnter bissiger Weise, der Gesellschaft und der Politik den Spiegel vorhalten. Helau und Alaaf…

Diesen hat jetzt offensichtlich auch der kommunale Ausländerbeirat der Stadt Frankfurt bewiesen. So soll der Begriff „Mohr“ aus den Namen zweier Apotheken der Stadt verschwinden. In einem Antrag an den Stadtrat wurden die Namen „Mohren Apotheke“ und „Zeil-Apotheke zum Mohren“ als rassistisch bezeichnet. Die Stadt solle sich für die Umbenennung der Apotheken einzusetzen.

Mal ehrlich, das kann doch wohl nur ein Scherz sein. Schießen wir mit der „Political Correctness“  nicht langsam über das Ziel hinaus? Darf sich jetzt das bekannte Kartenspiel „Schwarzer Peter“ auch über einen neuen maximalpigmentierten Namen freuen? Die Schokoschaumküsse haben es ja schon, ebenso wie das „Zigeunerschnitzel“ (also das „Paprikaschnitzel),  hinter sich.

Wenn wir uns nur genug anstrengen, dann werden wir überall in unserem Alltag Ecken des Anstoßes finden. Hauptstädtler die nicht mehr mit einem in Fett gebackenen Hefegebäck verglichen werden wollen oder die geschlechtlich uneinigen, denen der Begriff des „Trans“porters einfach zu weit geht.

Diese Hysterie gibt es aber zum Glück nicht nur bei uns. So soll, wie jetzt aus gut informierten Kreisen bekannt wurde, Donald Trump das FBI beauftragt haben die Herkunft des missverständlichen Wikipediaeintrages „Ein Amerikaner ist eine feine Backware aus Mehl, Zucker, Ei, Fett, Milch oder Wasser.“ zu klären. Desweiter bereiten die „Indianer“ eine Klage vor, weil 1492 ein spanischer Karussellbremser  dachte er hätte Indien entdeckt.

Also lieber kommunaler Ausländerbeirat der Stadt Frankfurt, lasst die Kirche im Dorf.

Alles liebe, eure Pam

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