Oktober 20

Wenn die Berge zu hoch sind…

Hallöchen liebe Leserinnen und Leser,

zur Zeit spielt meine Gedankenwelt verrückt. Ich soll über einen Entlasstermin nachdenken und das fühlt sich irgendwie nicht gut an. Vielleicht habt ihr meinen Post „Das Gebirge des Lebens“ gelesen und vielleicht kann ich euch an diesem Beispiel meine Gefühlswelt erklären. Also wer es noch nicht gelesen hat, vielleicht jetzt kurz durchlesen um dann zu verstehen was ich meine.

Im Moment fühle ich mich wie eine Rollstuhlfahrerin. Ich bin in die Klinik gekommen, weil ich durch die Therapie lernen soll über die nächsten Hügel zu kommen. Also ist die Klinik die Berg und Talbahn, in die ich vor ca 8 Wochen eingestiegen bin. In der mir Hilfsmittel zur Bewältigung der Höhen und Tiefen im Leben gegeben werden. Aber wenn ich jetzt entlassen werden soll, dann fühlt es sich so an, als ob auf halber Strecke die Bergbahn anhält und mir eine Wegbeschreibung zum Gipfel (Das Hilfsmittel) in die Hand gedrückt wird. Also stehe ich nun mit meinem Rolli auf der Hälfte des Weges mit einem Plan für Fußgänger zum Gipfel. Ja, sehr lustig.

Und die anschließende ambulante Therapie, die bekanntlich für die nächsten Jahrhunderte ausgebucht sind, wartet zwei Täler hinter dem nächsten Gipfel. Also Gefühlstechnisch.

Leider kann ich es auch nicht näher ausführen, weil meine Gedanken scheinbar Schluckauf haben. Es fällt mir gerade echt schwer mich zu konzentrieren.

Mal schauen, vielleicht geht es am nächsten Dienstag zum nächsten Post wieder besser.

Also bis dahin wünsche ich euch eine bessere Zeit,

eure Pam



Pamela Halling Copyright 2016. All rights reserved.

Veröffentlicht20. Oktober 2016 von pamelahalling in Kategorie "Therapiegeflüster

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