… ist ein Satz, den ich
inzwischen nicht mehr hören kann. Und jeder, der einmal eine Depression oder Angst
erlebt hat, wir mir sicherlich zustimmen. Aber warum ist das so?
Wer schon mal zum Beispiel ein Bein gebrochen hatte, soll
einfach nur mal versuchen zu beschreiben wie sich das anfühlt. Und so ist es
auch mit der Depression oder der Angst. Wie kann man Gefühle oder Gedanken
beschreiben? Wie soll man beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich
keinem Menschen mehr traut oder wenn man nicht mehr raus möchte, nur aus Angst
wieder enttäuscht zu werden? Das kann nur ein Mensch verstehen, der es selbst
erlebt hat.
Mit Sabine kann ich über fast alles sprechen und das ist gut
so. Aber manche Gefühle wird Sie nie verstehen können, weil sie es nie selbst
erlebt hat. Aber für diese Gedanken und Gefühle habe ich dann zum Glück meine
Freundin Angelina. Sie kann wiederum viele Gefühle und Gedanken verstehen, weil
sie diese auch selbst gefühlt und erlebt hat.
Und das macht die Frage der Hilfe so schwer. Wenn der behandelnde
Arzt zum Beispiel deine Beschreibung der Gefühle oder der Gedanken nicht
versteht, weil er sie noch nie erlebt hat. Und aus diesem Grund können dir dann
auch Freunde und die eigene Familie nicht helfen, weil sie es nicht verstehen
können. Verstehen wollen ja, aber nicht können. Und das ist wieder ein großes
Problem. Dann denken möglicher Weise die Freunde oder die Familie dass du ihnen
nicht traust, weil du nicht darüber sprechen willst oder kannst.
Aus dem Grund ist der Satz:“ Erkläre es mir doch einfach!“
ein Satz mit Nebenwirkungen.
Ich werde in den nächsten Wochen und Monaten versuchen über
dieses Thema aufzuklären. So wie ich es schon mit der Transidents getan habe.
Und wenn ich nur zwei Menschen mit diesem Thema erreiche, dann ist schon ein
Erfolg da. Ich habe meine Gedanken niedergeschrieben und vielleicht haben es
dann ein, zwei oder vielleicht auch zehn Menschen verstanden was ich mitteilen
möchte.
Also stay tuned…

Alles liebe, Pam

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: