März 31

Und nochmal von vorne…

 

  Es gibt Tage die eigentlich kein Mensch wirklich braucht. So auch dieser Montag. Ich bin mit dem Wochenende noch nicht mal richtig durch, da hat Dr. Heß für mich heute auch schon wieder schlechte Nachrichten. Bei der heutigen Nachuntersuchung wurden wir uns schnell darüber im Klaren, dass ich noch einmal operiert werden muss. Leider haben alle Versuche der letzten Monate mit Salben, Pflege und Lotionen nicht die Wirkung gebracht, die Dr. Heß und ich uns gewünscht hätten. Und damit nicht genug, wenn jetzt alles schlecht läuft, dann muss ich für die Nach-Op sogar nochmals den Kampf mit dem MDK wieder aufnehmen. Leider darf Dr. Heß mich nicht ohne erneute Kostenübernahme operieren. Sarkasmus an* Hurra, endlich wieder täglich genug Arbeit mit den Anträgen. Was würde ich nur ohne diese sinnfreie Beschäftigung machen? Sarkasmus aus* Und dabei dachte ich, dass ich inzwischen mit dem ganzen Quatsch durch wäre. Also, noch mal von vorne. LG, Pam

März 29

Was für ein Abend…

 

  Wenn Biene und ich einen schönen Abend planen, dann kommt meist was dazwischen. Und so auch gestern, Sabine hat die Hexe in Kreuz geschossen. Leider hatten die Schmerztabletten nicht die versprochene Wirkung entfaltet und so mussten Freundin Dana und ich alleine die Reise nach Köln antreten. Und auch hier war es ein holpriger Start in den schönen Abend. Widrige Umstände würfelten Danas Zeitplan völlig durch einander. Gut das Dana mich nicht in der Wohnung gesehen hat, als ich auf sie gewartet hatte. Ich bin aufgeregt wie ein junges Huhn durch die Wohnung, von Fenster zu Fenster in der Erwartung: „Wenn ich durch das andere Fenster schaue, dann sehe ich ihr Auto bestimmt früher!“. Ich freute mich halt wie ein kleines Mädchen auf den Abend und genauso trotzig wie ein kleines Mädchen war ich als Dana Verspätung hatte. So ist das Leben mit Hormonen *Grins. Und dann tauchte Danas Wagen in unserer Straße auf. Und schon war das Lächeln zurück in meinem Gesicht. Und so konnten wir erst mit einer satten Verspätung in das Rennen der Falschparker auf den deutschen Autobahnen starten. Die Navigationshilfe vom IPad war da noch die Optimistischste von uns. Sie meinte 57 Minuten bis zum Ziel. Und das Ziel war der “Kölner Treff” in den WDR-Studios in Köln-Bocklemünd. Durch Essen kamen wir sehr gut durch um dann auf der Autobahn die erste Anhäufung von Blechkarossen zu treffen. Es ging nur schleppend voran und auch unsere optimistische Navigationshilfe verlor so langsam auch die Fassung. Ich glaube wenn das IPad mal einen Chip zum Fluchen bekommt, dann wäre es sicherlich ein interessanteres Gerät. Aber Dana und ich ließen uns die Laune nicht kaputt machen. Das IPad packte immer mehr Minuten auf die Anzeiger der zu erwartenden Ankunftszeit, aber dem schenkten wir kaum noch Beachtung. Nach zwei Falschparkertreffen auf der A3 und der A1 kamen wir dann zum Glück noch pünktlich bei dem Gelände des WDR an. Kurz noch Dana überzeugt, dass wir wirklich mit dem Auto auf das Studiogelände fahren durften und schon glücklich und zufrieden. Noch ne Zigarette und dann wurden wir schon rein gelassen. Dana und ich haben die Aufzeichnung der Sendung sehr genossen. Unsere Gastgeberin Bettina Böttinger und ihr Team haben wieder ganze Arbeit geleistet. Tolle Gäste und eine tolle Atmosphäre. Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer, Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis, Liedermacher Klaus Hoffmann, Schauspielerin Christine Kaufmann, Politiker Wolfgang Bosbach und sowie Magier Thimon von Berlepsch. Dana und ich klebten förmlich an den Lippen der Gäste. Viele tolle Geschichten und Gespräche. Aber am meisten habe ich mich auf das Ende der Sendung gefreut. Jetzt kam mein schöner Abend. Freunde und liebe Menschen wieder sehen zu dürfen. Bettina sammelte Dana und mich ein und wir verschwanden mit den anderen Gästen in den anderen Trakt des Studios. Es war ein toller Abend mit super lieben Menschen und lieben Freunden. Nach schönen Gesprächen und einer schönen Stimmung traten Dana und ich dann die Heimfahrt an. Und auch hier hatten Dana und ich nun genug Gesprächsstoff für die Fahrt. Aber nun ging wieder was schief. Grade als wir so an der BayArena vorbei fahren und ich Dana noch auf das schöne Lichtermeer der Stadt neben der Autobahn hingewiesen hatte, ein roter Blitz. Wie konnten die uns einfach in der Situation Blitzen??? FRECHHEIT. Dana und ich haben beide zur Seite geschaut. Keine von uns ist in voller Schönheit zu sehen. Was wollen die also mit einem solchen Foto? Einfach total unprofessionell. Es war auch das einzige Foto was an diesem Abend von Dana und mir gemacht wurde. Denn wir waren ja unterwegs für einen schönen Abend, nette Gespräche und nicht um für Fotos zu posieren. Alles in allem war es einfach ein richtig schöner Abend und ich habe mich wahnsinnig gefreut all die lieben Menschen wieder zu sehen. Lieben Dank an Dana, Bettina, Dagmar, Diddy und natürlich an Christoph. Danke für diesen schönen Abend. LG, Pam

März 25

Wunder geschehen…

 

Es ist ja kein Geheimnis das ich in einer sehr katholisch geprägten Gegend groß geworden bin. Und mit meiner Vergangenheit war schon nicht mehr an Wunder zu denken. Die Meinung, dass katholische Geistliche in ihrer Meinungsbildung flexibel wie ein Doppel-T-Träger sind, war gefestigt. Und nun maßt sich doch Bischof Overbeck mit dem Satz: „Das Kindeswohl hat stets Vorrang“ an, meine gefestigte Meinung über die katholischen Sangesbrüder zu ändern. Ja, Herr Bischof Overbeck, endlich mal die richtige Aussage und natürlich auch die richtige Schlussfolgerung. Ist es denn Wahr? Haben die es endlich kapiert? Zitat Bischof Overbeck: „Es ist nicht in Ordnung, wenn gleichgeschlechtliche Paare bei kirchlichen Feiern wie Taufe oder Erstkommunion der Kinder nicht gemeinsam in Erscheinung treten dürfen und damit einzelne von der Teilnahme ausgeschlossen werden.“ Zum Artikel Hat die Kirche es endlich kapiert, dass nicht nur Email, Telefon und das Fernsehen fortschritt ermöglichen, sondern auch die neue moderne Gedankenwelt der Menschen und ihrer Bedürfnisse. Oder ist es wieder nur ein aufflackern einer Einzelmeinung? Aus der evangelischen Kirche durfte ich ja schon Herrn Pastor Jan Dieckmann persönlich kennen lernen. Er galt für mich bisher als einziges leuchtendes Vorbild in der modernen Denkweise von Geistlichen. Und nun scheint dieser positive Gedankengang sogar der katholischen Kirche das Licht zu leuchten. Oder ist das jetzt nur dem Abdanken des erzkatholischen Vorreiters in Sachen „veraltete Denkmuster“ Erzbischof Meisner zu verdanken? Kaum ist hat das Relikt aus Inquisitionszeiten abgedankt und schon trauen sich die Bischöfe mal aus dem Schatten verstaubter Gedanken heraus. Also Herr Bischof Overbeck. Mit der Aussage haben sie sich sicher schon mal ein Stück Aufmerksamkeit gesichert. Hoffen wir mal dass sie diesen Weg weiter beschreiten. Es braucht auch kein Wunder zu werden, es reicht wenn es Realität wird.

März 18

Timmi allein Zuhause

 

2011 hatten Sabine und ich einen kleinen Hausgast mit dem Namen Timmi. Wir wollten wissen ob wir ihn auch mal alleine lassen konnten. So habe ich eine Kamera aufgestellt und das Ergebnis seht ihr hier. Viel Spaß (Das Video ist auch von 2011) PS: Timmi ging es nach den Dreharbeiten sehr gut. Er hatte sich ein Leckerchen verdient. Er musste danach nie wieder alleine sein in der Zeit bei uns. ;)

März 17

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft…

 

Ja, das war mal ein Wochenende ganz nach meinem Geschmack. Sabine und ich sind am Freitagmorgen in die niedersächsische Heimat meiner Kinder gefahren. Und wie immer brachte uns das rote Stahlross der deutschen Bahn pünktlich ans Ziel. Aber bevor wir zu den Kindern kamen, war noch ein Besuch bei einem „alten“ Kameraden, früheren Geschäftspartner und Freund überfällig. Schon lange standen wir nach meinem Outing in Kontakt und immer wieder musste ich meine Reisepläne anders schreiben, aber Freitag war es endlich soweit. Er hat uns am Bahnhof eingesammelt und wir sind gemeinsam in seine Firma gefahren. Und da war auch schon das zweite zusammentreffen aus „alter“ Zeit. Denn das Gebäude seiner Firma trug auch meine Handschrift. Eine schöne Erinnerung aus der Zeit bei einer Stahlbaufirma. Aber diese Firma, das Gebäude und auch mein Freund sind mehr als nur ein paar Erinnerungen. Er hat mit seinem Team eine Insel der Kreativität erschaffen. So zu sagen ein Spielplatz der Ideen für kreative Menschen. Und das Beste, mein Buch, das schön länger die Bibliothek des Hauses ziert, durfte ich mit einer persönlichen Widmung für meinen Freund schmücken. Wir haben einen wundervollen Nachmittag mit Kaffee und Gesprächen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft genossen. Ja, schön war´s. Dann ging es zu meinen beiden Mäusen. Und wie jedes Mal wenn wir uns sehen, es war richtig schön. Wir haben gespielt, gelacht und eine schöne Zeit gehabt. Wieder eine Zeit für unsere Erinnerungen und für unsere Herzen. Am Sonntagnachmittag, bevor Sabine und ich die Heimfahrt vor uns hatten, haben wir uns noch mit einem weiteren „alten“ Freund und Kameraden getroffen. Er hat uns seine neue Liebe vorgestellt und ja, die beiden passen wirklich sehr gut zusammen. Sicherlich ein guter Grund für die anstehende Hochzeit der beiden. Ein schönes und super sympathisches Paar die beiden. Und auch sie haben sich über eine persönliche Widmung für ihr Buch gefreut. Und wieder bei einem schönen Kaffee in einer örtlichen Konditorei kam es zu Gesprächen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es wurde viel gelacht. Es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn Freunde und die eigenen Kinder dir zeigen „Ja, das Leben ist schön!“ Ich bin einfach nur Dankbar und überglücklich. Sabine und ich haben dieses Wochenende sehr genossen. Lieben Gruß aus Essen, Pam

März 5

Carmen und ihr letzter Schritt…

 

Schon vor zwei Wochen habe ich Carmen Galler im Krankenhaus besucht. Sie hatte die gleiche Operation wie ich im letzten November. Und was soll ich sagen. Sie hatte das gleiche Strahlen im Gesicht wie ich. Der C-Cup-Club Wer mehr über Carmen sehen möchte kann das natürlich. Sie hat ein WDR-Team zur OP mitgenommen und heute wurde das Ergebnis des Films im WDR gezeigt. Nach langem kraftraubenden Kampf mit der Krankenkasse hat sie endlich die Genehmigung zur OP bekommen. Der Bericht Es ist wirklich gut in dem Bericht zu sehen, wie glücklich es macht wenn wir so sein dürfen wie wir sind. Herzlichen Glückwunsch Carmen.Ja, du hast alles richtig gemacht. Willkommen im C-Cup-Club Zwinkerndes Smiley. Lieben Gruß aus Essen und natürlich auch an deine Sylvia, Pam

März 4

Morgen beginnt die Fastenzeit…

 

… und ich werde nicht teilnehmen. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag. Dieses Relikt aus biblischer Zeit brauche ich wirklich nicht zum Leben. Ich habe für mich lange genug in meinem Leben gefastet. Achtunddreißig Jahre habe ich auf viele Dinge verzichtet die mir wichtig waren. Ich glaube das reicht für 3 Lebzeiten. Und wie ist es mit euch, fastet ihr? Manche fasten Süßigkeiten, andere wiederum fasten das Rauchen. O.k. böse Zungen behaupten das manche Menschen von der Intelligenz fasten. Das hält dann aber leider ein Leben lang. Ich für meinen Teil werde das Leben auch in der Fastenzeit genießen. Ich werde den Süßigkeiten frönen und auch das Rauchen werde ich nicht aufgeben. Nun gut, mit dem Rauchen sollte ich vielleicht noch mal in eine Diskussion mit mir selbst treten. Und ich werde lachen, sehr viel lachen und mich am Leben erfreuen. Denn das Leben ist schön, also genieße ich es wie es ist. Also, wie und warum fastet ihr? Lieben Gruß aus Essen, Pam