April 29

7 Tage nach der OP…

Unglaublich aber wahr, heute war Entlassungstag. Die Operationswunden sind so gut abgeheilt und mir ging es heute wieder so gut, dass mein Lieblingsarzt Herr Dr. Hess mir heute die Entlassung und die weitere Genesung zu Hause angeboten hat. Natürlich habe ich glücklich und voller Freude zugestimmt. Somit hieß es dann um 13 Uhr „Pam goes Heimat“. Schnell noch ein Foto mit meinem Lieblingspfleger Joachim geschossen und ab nach Hause. Joachim steht in diesem Post stellvertretend für ein wundervolles Team von Schwestern und Pflegern der Station U1 des UKE. Sie haben mit einer unglaublichen Hingabe und liebe zu ihrem Beruf alle Patienten perfekt umsorgt. Liebe Schwestern, Pfleger und Ärzte der U1… VIELEN DANKE für eure hervorragende Arbeit. Ihr seid die Besten. 904829_464385226970999_304798970_o Jetzt heißt es für mich noch ein paar Tage schonen und neue Kraft sammeln.

April 28

6 Tage nach der OP…

Nachdem mein Lapi nun auch mal wieder seine gewohnte Anbindung an das Internet hat, kommt heute mein erster richtiger Post nach der OP. Also ganz wichtig zu Anfang. Mir geht es sehr gut und ich habe die OP auch gut überstanden. O.k. auch wenn es 4 Stunden nach der OP noch nicht so aussah.  922545_462249390517916_1432378950_o Aber dann ging es in schnellen Schritten wieder Richtung Genesung und damit zu der auch ab und zu frechen Pam. 905497_462424780500377_1892270553_o Tja, und heute bin ich fast schon wieder die “Alte” 921462_463390467070475_1710474710_o Es sind nur unglaubliche 6 Tage zwischen diesen Bildern, aber ich fühle mich als wäre ich in einem neuen Leben angekommen. In meinem Leben. Und seit heute auch ein Leben ohne Verbände, Dränagen und Katheter. Ich freue mich schon auf die kommenden Tage, an denen es noch besser gehen wird und ich auch meine alte Kraft wieder erlange. So bleibe ich 905237_463823647027157_204091847_o  eure Pam Smiley

April 19

3 und der Rest von heute…

Tja, so unsicher wie es zurzeit ist, war es noch nie. Ob meine OP am Dienstag wirklich stattfindet steht in den Sternen. Gestern hat meine Ärztin mich mit dem Verdacht auf eine Thrombose im rechten Bein ins Krankenhaus geschickt. Nach 4 Stunden in der entsprechenden Station und wir waren wieder keinen Schritt weiter. Eine Thrombose kann nicht ausgeschlossen werden, aber mein rechtes Bein wird nur noch zu 33% mit Blut versorgt. Am Montag wird nach meiner Aufnahme zur OP erst die entscheidende Untersuchung gemacht, ob es nu eine Thrombose ist oder nicht. Ich werde also am Montag erst erfahren ob die OP, auf die ich schon mein Leben lang warte was wird oder nicht. Mit starken Schmerzmitteln vollgepumpt warte ich nun bis Montag auf ein Ergebnis. Manchmal ist das Leben nicht wirklich fair. Zudem haben die Ärzte bei Sabine jetzt zwei riesige Nierensteine festgestellt, die Operativ entfernt werden müssen. Ob Sabine und ich dann am Montag ein Doppelzimmer auf der Station U1 bekommen? Irgendwie haben Biene und ich im Moment das Pech gepachtet. Euch wünsche ich ein wundervolles Wochenende…

April 17

Und schon wieder ein Jahr…

Heute ist es so weit, wieder kommt ein Jahr dabei. Mit jetzt 41 Jahren wird in ein paar Tage mein größter Traum war. Ich glaube neben der Liebe meiner Frau, meinen Kindern und unserem Blacky, wird durch die OP mein Leben endlich komplett und perfekt. Und es geht mir auch jeden Tag besser. Die Beschwerden von dem, was auch immer mich da getroffen hat, klingen immer mehr ab. Es wird noch viel Zeit brauchen bis ich wieder richtig sprechen kann, aber trotzdem wird es wieder und so blicke ich auch positiv auf das nächste Lebensjahr. Vielen Dank für all eure lieben Glückwünsche (Facebook, Twitter und Google+). An so einem Tag merkt man wirklich wie viele Menschen ich so kenne. Auf in das neue positive Lebensjahr…

April 15

Endlich wieder gute Nachrichten…

Nach meiner Odyssee im UKE, bei der meine Beschwerden jeden Tag schlimmer wurden, scheine ich mich jetzt zu erholen. Die Beschwerden werden jeden Tag ein wenig besser. Auch wenn es sehr kleine Schritte sind und wenn es auch eine Menge Kraft kostet, aber es scheint Bergauf zu gehen. Das Laufen geht von Tag zu Tag besser. Sabine unterstützt mich auch wo es nur geht. Sie gibt mir die Kraft die ich jetzt dringend brauche. Auch unterstützt Sie mich mit viel Geduld bei meinem Problem mit dem Sprechen. Sie ist einfach mein Engel. Aber auch der Rest unserer bunten Familie unterstützt uns wo es nur geht. Vielen Dank an euch alle. Aber auch ein neuer Mitbewohner in unserer Wohnung und somit auch ein neues Mitglied unserer bunten Familie unterstützt mich. Es ist Blacky, unser neuer Hund. Blacky kam am Freitag zu uns. Er ist 7 Monate alt, total verschmust und super lieb. Und sehr wichtig, er hört aufs Wort. Ich habe mich sofort am Freitag in den kleinen Racker verliebt und ich weiß, dass es der Beginn einer wundervollen Freundschaft ist. Pam und Blacky

April 13

Odyssee im Krankenhaus Teil 2…

(Montag)Warten auf Ergebnisse: Nachdem am Vortag zwei Untersuchungen gelaufen sind, bin ich davon ausgegangen, dass ich über die Ergebnisse von den Neurologen informiert werde. Aber weit gefehlt. Wieder tat sich den ganzen Tag nichts, trotz mehrmaliger Aufforderung von den Ärzten der Station auf der ich lag. Erst am Abend ließ sich dann die Oberärztin der Neurologen nach massivem Druck blicken. Jetzt, nach nur 4 Tagen kam es zu dem ersten richtigen Gespräch, wenn man die Aufnahmeuntersuchung außer Acht lässt. Und endlich wurden neue Untersuchungen für den nächsten Tag besprochen. Es sollte ein mit Untersuchungen ausgefüllter Tag werden, so die Planung. Beruhigt darüber, dass ich jetzt endlich auch behandelt werden sollte, schlief ich abends ein. (Dienstag) Plötzliche Entlassung: Noch beim Frühstück sah ich den Untersuchungen optimistisch entgegen, als die Visite der Stationsärzte meine Zuversicht auf anständige Behandlung zunichte. Sie informierten mich darüber, dass ich am selben Tag noch entlassen werden sollte. Auf meine Frage was den mit den Untersuchungen sei, wurde mir Mitgeteilt, dass ich die nicht mehr benötigte und dass es mit der Oberärztin abgesprochen sei. Also die Ärztin, die mir am Vortag noch von vielen anstehenden Untersuchungen erzählte, wollte mich heute entlassen. Also packte ich nach dem Frühstück meine Sachen und begann auf den Arztbericht und die Entlassungsunterlagen zu warten. Als ich um 17 Uhr immer noch keine Unterlagen hatte wollte ich dann das Krankenhaus ohne Papiere verlassen. Das bemerkte der nette Operateur, der in zwei Wochen die OP bei mir durchführen sollte. Er bat mich noch zu warten, er wolle noch mal mit der Neurologie telefonieren. Es kam raus, dass die Oberärztin die Entlassung plötzlich widerrief. Und ich wurde wieder auf mein Zimmer gebracht. So ein Chaos habe ich noch nie erlebt. (Mittwoch) Endlich tut sich was: Schon beim Frühstück wurde mir ein Termin für das so wichtige MRT und für das EKG angekündigt. Kaum fertig mit dem Frühstück und schon lag ich im MRT. Bei der Untersuchung wurde dann noch ein Oberarzt der Abteilung hinzugezogen und nach 45 Minuten durfte ich auch schon wieder gehen. OK, ich wurde mit einem Rolli abgeholt, da ich ja nicht so sicher auf den Beinen war. Noch kurz beim EKG gehalten und wieder auf mein Zimmer. Obwohl mir die Oberärztin ja vor zwei Tagen versprochen hatte, mich besser über Ergebnisse von Untersuchungen zu informieren, tat sich wieder den ganzen weiteren Tag nichts. Diese Informationspolitik machte mich einfach fertig. (Donnerstag) Mir platzt der Kragen: Wieder tat sich nichts und mein Vertrauen in die Fähigkeiten der Neurologie sank weit unter Null. Kurzer Kommentar bei der Visite zu der Frage nach den Untersuchungsergebnissen:“ Es war nichts zu sehen, Sie haben nichts“. Um 11 Uhr ist mir dann der Kragen geplatzt und ich habe um meine Entlassung gebeten. Ich wollte mir ein anderes Krankenhaus suchen, welches dann auch eine funktionsfähige Neurologie betreibt. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht einmal wer mein behandelnder Arzt der Neurologie war. Um 13 Uhr verließ ich mit sehr viel Wut im Bauch das Krankenhaus und besprach schon um 15 Uhr mit meiner Hausärztin noch mal das weitere Vorgehen.   (Heute) Jetzt bin ich mir meinen Symptomen wieder zu Hause. Ich habe Gleichgewichtsstörungen, die linke Gesichtshälfte fühlt sich taub an, mein linkes Auge tut weh und ich kann nicht richtig sprechen (Ich weiß was ich sagen möchte, aber ich kann die Worte nicht finden). Aber laut einem am Mittwoch durchgeführten MRT (6 Tage nach dem ich als Notfall in Krankenhaus kam) habe ich ja nichts. Also wer heute noch unser Gesundheitssystem, mit dem ganzen Zeitdruck und so in Krankenhäusern, gut findet, dem kann man nicht mehr helfen. Ich habe das Vertrauen in die Neurologie des UKE und in das Gesundheitssystem komplett verloren.

April 11

Odyssee im Krankenhaus…

  Eigentlich begann die letzte Woche wie jede andere, aber das sollte sich unerwartet ändern. Am Mittwoch kamen bei mir Gleichgewichtsstörungen auf. Erst nur leicht aber am Donnerstagabend wurde es dann so schlimm, dass ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Somit machten Sabine und ich uns dann am Freitag auf zu meiner Ärztin des Vertrauens. Aufgrund von weiteren Begleiterscheinungen lag der Verdacht auf einen Schlaganfall nah. Eine sofortige Einweisung in die Klinik war die Folge und damit begann eine Odyssee der Unglaublichkeit. (Freitag) Ankunft in der Klinik: Wir wurden von einem Arzt am Empfangstresen der Neurologie des UKE in Empfang genommen. Dieser, so seine Körpersprache und seine Argumente, wollte uns nur widerwillig zur Untersuchung dabehalten, da es ziemlich voll sein. Aber als wir weiter auf eine Untersuchung bestanden, wurden wir auch schon nach nur 2 ½ Stunden in ein Behandlungszimmer vorgelassen. Hier wurde ich nun von einem Arzt und einer Oberärztin durchgecheckt. Diese teilten mir dann während der Untersuchung mit, dass auch Laien den Unterschied zwischen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen drauf haben sollten. Da es nicht mein Fachbereich war, nahm ich diese Ansage mit Humor. Aber dann frug die Ärztin mich warum ich nicht schon Mittwoch in die Notaufnahme gekommen sei. Hierauf konnte ich ihr nur sagen, dass es mir Mittwoch noch nicht bekannt war, das ich Donnerstag nicht mehr stehen konnte. Darauf meinte Sie nur:“Ja, aber am Mittwoch wäre es besser gewesen“. Höflich wie ich bin, versprach ich trotz meiner Irritation Besserung und dass ich mir in Zukunft Pauschaltermine geben lassen würde, denn es konnte ja sein, das es mir plötzlich schlecht gehen würde. Auch hier gingen beide Ärzte von einem leichten Schlaganfall aus und wollten mich unter allen Umständen im Krankenhaus behalten. Nach der Untersuchung ging nun das hektische Bettensuchen los, da die Neurologie ausgebucht war. Aber nach nur 3 Stunden war auch ein freies Bett in der Urologie gefunden. Was ein Glück, denn auf dieser Station würde ich ja bei meiner großen OP in 2 Wochen liegen. So konnte ich alle dort schon einmal kennen lernen. (Samstag)Geduld ist alles: Nach einer Nacht mit wenig Schlaf wartete ich in meinem Bett geduldig auf die Untersuchungen. Aber nichts passierte. Ich sprach immer wieder die netten Pfleger und Ärzte der Station an, ob sich schon jemand von der Neurologie gemeldet hätte. Aber ich bekam immer wieder an diesem Tag dieselbe Antwort. Alle versuchten einen Arzt von der Neurologie zu einem Termin in der Urologie, wo ich ja lag, zu bewegen. Aber die Ärzte und Pfleger hatten leider keinen Erfolg und somit verlief der Tag ergebnislos. (Sonntag) Der Zauber beginnt: Diese Nacht wurde dank einer Schlaftablette zu einem entspannten Erlebnis, aber nach dem Aufwachen wurde ich wieder von der Realität einer kommunikationslosen Neurologie eingeholt. Erst am späten Nachmittag wurde die Kette des Schweigens, durch permanentes Drängen der Stationsärzte, gebrochen. Es tauchte der Arzt vom Vortag, der uns schon am Anfang abwimmeln wollte, in meinem Zimmer auf. Dieser wollte die anstehende Untersuchung dann auch gleich Mal in der Teeküche der Station abhalten. Ein Pfleger der Station konnte den Arzt dann davon überzeugen, dass die Station für Untersuchungen sogar ein Behandlungszimmer hat. In diesem Behandlungszimmer angekommen, begann sofort die Untersuchung mit der Frage nach meinen Beschwerden. Als ich ihm diese dann näher bringen wollte unterbrach er mich rüde mit den Worten:“ Nein, nicht so ausführlich, erklären Sie ihre Beschwerden in zwei bis drei kurzen Worten!“. Jetzt wusste ich, dass wir niemals Freunde werden würden. Und nach 4 weiteren Fragen war die Untersuchung auch schon gelaufen. Ganze zwei Minuten hatte sich dieser Arzt somit Zeit genommen. Das war dann auch für mich ein neuer Rekord. Aber er schaffte es noch innerhalb der Zeit kurzfristig ein CT und ein Augenarzttermin zu machen. Was alles so an einem Sonntagabend plötzlich möglich war. Kaum war ich wieder auf dem Zimmer, schon holte mich ein netter Pfleger zu diesen Terminen ab. Tja, das waren nur die ersten drei Tage. Aber mein Kopf ist inzwischen wieder am qualmen und so werdet ihr den Rest morgen lesen können.

April 6

Erster mobiler Post…

Seit gestern liege ich im Krankenhaus. Seit Donnerstag habe ich so starke Gleichgewichtsstörungen, dass ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Die Ärzte habe nach ersten Untersuchungen keinen wirklich guten Verdacht. Ich warte jetzt, dass deren Ideen sich nicht bestätigen. Ich habe mich noch nie so gut aufgenommen gefühlt wie auf dieser Station. Und das ist auch die Station in der ich am 22.04.13 für meine wichtige OP liegen werde. Ist doch ein sehr gutes Zeichen, oder? Sind echt alle super lieb hier.Lg, Pam